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Teichwolframsdorf

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Kleinreinsdorf

Der Ort wurde im Jahre 1449 erstmals urkundlich mit den Namen "gensyt des Waldes Reynstorff" erwähnt. Die Lehnsurkunde über Kleinreinsdorf wurde 1449 von Friedrich, dem Streitbaren ausgestellt.

Kleinreinsdorf hat weder ein Schloß noch eine Burg aufzu-weisen, es läßt sich nichts von einer berühmten Persönlichkeit berichten, die hier einmal gelebt hat.

Dennoch liegt das Bemerkenswerte an diesem Ort in seiner Ver-
gangenheit, die sich in einem Namen widerspiegelt: dem Silber-
berg.


Es ist nicht genau bekannt, wann das erste Silbererz gefördert wurde. Belegt ist, daß die Greizer Herrschaft zwischen 1750 - 1800 nach Silber graben ließ. Das Bergwerk konnte nie eine übermäßige wirtschaftliche Bedeutung erlangen, deshalb ließ man den Bergbau wieder eingehen.

In alten Chroniken ist aber auch überliefert, daß die Bergleute viele schön Erze verschleppt und versteckt hatten. Noch in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat man in den Gebüschen des nahen fürstlichen Waldes solche versteckten Erze gefunden. Vielleicht findet man auch heute noch einen verborgenen Schatz?


Fotos: © 0`1 SHV-Verlag