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Willkommensgruß
Willkommen auf den
Webseiten der Gemeinde Teichwolframsdorf. Auch wir als Gemeinde haben
uns den modernen Informations-
& Kommunikationsmitteln angepasst und wollen unseren
Bürgern und Gästen einen zeitgerechten Service
bieten. Wir wünschen Ihnen dabei viele interessante
Informationen über unsere Region.
+ + + WICHTIGE INFORMATION + + +
Riesen-Bärenklau / Herkulesstaude
Gefährlich für Menschen

In der Presse wird immer wieder vor dem Riesen-Bärenklau gewarnt.
Aufgrund von Sichtungen im und um das Gemeindegebiet möchten wir
Sie über den Riesen-Bärenklau informieren.
Der Bärenklau, genauer gesagt der Riesen-Bärenklau (Heracleum
mantegazzianum), gehört zur Familie der Doldenblütler und
wird bis zu 4 m groß. Leicht zu verwechselt wird er mit dem
Wiesen-Bärenklau, der jedoch bei weitem nicht so groß wird.
Der Riesen-Bärenklau ist in unserer Region nicht beheimatet. Er
wurde um die Jahrhundertwende als dekorative Gartenpflanze nach Europa
mit gebracht. Der Riesen-Bärenklau ist gegenüber den
einheimischen Pflanzen sehr konkurrenzstark. Er besitzt z.B. keine
natürlichen Feinde und hat durch seinen riesigen Wuchs eine
gewaltige Samenproduktion.
Berührungen können gefährlich werden.
Gefahr besteht bei direktem Hautkontakt mit allen Pflanzenteilen
(Blüten, Stängel, Blätter, Wurzel, Samen) und dem
Pflanzensaft (phototoxische Giftstoffe), besonders dann, wenn die Haut
dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist.
Es können brennende und juckende Hautrötungen oder gar
schmerzhafte, wässerige Blasen und Ödeme entstehen, die mit
Verbrennungen 2. und 3. Grades vergleichbar sind. In solchen
Fällen muss unbedingt eine ärztliche Behandlung erfolgen. Die
Empfindlichkeit gegen den Saft des Riesenbärenklaus ist
individuell unterschiedlich und kann sich durch mehrfachen Kontakt
erhöhen wie bei einer Allergie.
Die Bekämpfung des Riesen-Bärenklau ist langwierig, da man
die Pflanze nicht einfach abschlagen kann. Es werden nach dem
Rückschnitt aus der Wurzel umgehend neue Triebe gebildet. Eine
Bekämpfung darf auf keinen Fall zur Zeit der Samenreife erfolgen.
Die effektivste Methode zur Bekämpfung
ist das Abstechen der obersten Wurzelstockschicht im Herbst
(spätestens Oktober) oder im Frühjahr (spätestens Ende
April). Dies gelingt am besten bei feuchter Witterung durch tiefes
Abkappen (ca. 10 cm) des Vegetationskegels.
Achtung: Es muss auf jeden Fall Kleidung getragen werden, die den Körper vollständig bedeckt.
Pflanzen gehören nicht auf den Kompost!
Blüten- und Samendolden sind sicher zu vernichten. Bei
Einzelpflanzen kann deren Blütenstand, in einem Plastiksack
verpackt und mit dem Restmüll entsorgt werden. Auch können
die Dolden im Plastiksack vergärt und anschließend entsorgt
werden. Die übrigen Pflanzenteile selbst können kompostiert
werden.
Aufgrund
der Ausbreitung und Gefährlichkeit des Riesen-Bärenklaus
bitten wir auch alle Grundstückseigentümer und -nutzer um
Mithilfe bei der Bekämpfung dieser Pflanze!
Ihre Stadtverwaltung Berga/E.
Bauamt
Fotos:
© 0`1 SHV-Verlag |
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